Das Zitat in diesem Monat stammt aus dem Roman "Der Tänzer" von Colum McCann. Das Buch erzählt auf eindrucksvolle Weise die Geschichte des Lebens von Rudolf Nurejew, einem der besten Tänzer aller Zeiten. Aus vielen verschiedenen Perspektiven wird seine Kindheit in der Sowjetunion, sein rasanter Aufstieg und sein Alltag als weltberühmter Tänzer erzählt. Es ist kein Buch für schwache Nerven, aber trotzdem sehr lesenswert!
Das Zitat ist einem fiktiven Brief Nurejews an seine Schwester entnommen:
"Es stimmt: Ich habe am nächsten Abend getanzt. Aber für mich findet im Tanz jedes Gefühl seinen Ausdruck, nicht nur Freude, sondern auch Tod, Sinnlosigkeit und Einsamkeit. Sogar die Liebe muss die Einsamkeit überwinden. Also habe ich ihn durch Tanz zum Leben erweckt. Als ich auf die Bühne trat, breitete ich die Flügel aus und war frei. Du wirst das vielleicht nicht glauben wollen, aber es ist die Wahrheit."
Montag, 7. Februar 2011
Sonntag, 30. Januar 2011
Schreibwettbewerb zum Thema "Rebellion"
Das neue Jahr wollen wir gleich mit einem neuen Schreibwettbewerb starten, zu dem ihr alle herzlich eingeladen seid. Egal, ob ihr zu dem Thema "Rebellion" eine Kurzgeschichte, ein Gedicht, einen Kommentar oder etwas völlig Neues schreiben wollt, lasst eurer Fantasie freien Lauf und sendet uns eure Ergebnisse bis zum 11. März. Die besten Texte werden wieder in einem Sammelband veröffentlicht, den wir in der Schule verkaufen werden, und natürlich gibt es für die Gewinner einen kleinen Preis. Also, wenn ihr gerne schreibt und schon immer auf die Möglichkeit, einen Text zu veröffentlichen, gewartet habt - hier ist sie! Wir freuen uns auf eure Ideen und wünschen euch viel Spaß beim Schreiben!
Freitag, 14. Januar 2011
Zitat des Monats - Januar
Im neuen Jahr möchten wir euch monatlich die schönsten Zitate vorstellen, die uns auf unseren Reisen durch die Welt der Literatur begegnen.
Das erste Zitat dieses Jahres stammt aus der Feder von Johann Wolfgang von Goethe und ist in seinem lesenswerten Buch "Die Leiden des jungen Werther" zu finden:
Donnerstag, 13. Januar 2011
Unser erstes Buch!
Es ist so weit! Unser erstes selbst geschriebenes Buch ist bereits vor Weihnachten erschienen und trägt den schönen Namen "Weihnachten und andere Katastrophen".
Darauf sind wir echt stolz, weil es ausschließlich aus unseren Gedichten und Kurzgeschichten besteht.
Damit unsere weiteren Bücher noch vielseitiger und voller werden können, sind wir aber auf eure Hilfe angewiesen! Wenn ihr Spaß am Schreiben habt und eure Werke auch gerne veröffentlichen wollt, könnt ihr jederzeit mit uns in Kontakt treten. Einer der vielen Vorteile einer Veröffentlichung in unserem Verlag: Ihr geht in die Schulgeschichte ein! Unser Buch ist jetzt nämlich auch in der Schulbibliothek zu finden. Stellt euch mal vor, dass ihn fünfzig Jahren Schüler in diesem Buch blättern und euren Namen lesen! Und wer weiß, vielleicht seid ihr zu dem Zeitpunkt ja vielleicht schon bekannte Autoren?
Also, kreativ sein lohnt sich und macht wirklich Spaß!
In dem Sinne: Keep writing.....
Montag, 13. Dezember 2010
Gedicht des Monats - Dezember
Bei Übersendung meines Bildes
Nimm hin dies Bild, das auch in weite Ferne
Dir folgen darf, Geliebter! nimm es hin!
Und glaub' es seinem Lächeln, es wird gerne
An Deiner Brust die weite Welt durchziehn.
Betracht' es oft in stillen Augenblicken,
Wenn Einsamkeit Dich schwermuthsvoll umgiebt.
Und dann gedenk' mit schmerzlichem Entzücken
Der schönen Zeit, in der wir uns geliebt.
Sie ist vorüber - - doch die öde Leere
Getrennter Liebe, die im Busen mir
Durch Lethe's Quell nur auszufüllen wäre,
Stillt meiner Züge leiser Umriss Dir.
So nimm mein Bild, zum liebevollen Pfande
Der treusten Neigung, nimm es freundlich an,
Und es begleite Dich in ferne Lande,
Wohin ich nur im Geist Dir folgen kann.
Wenn aus der Fülle goldner Jugendträume
Die Wirklichkeit Dich kalt und bitter scheucht,
So trage Ahndung Dich in höh're Räume,
Und Hoffnung mache dann das Herz Dir leicht.
Sie zeige Dir die Zukunft, die dem Kummer
Dem irdischen, als stilles Ziel erscheint,
Wo nach des Todes träumeleerem Schlummer
Ein reines Glück auf ewig uns vereint.
Bis dahin gönne diesem Bild die Stelle
An Deiner Brust, in der es längst gewohnt,
Einst wird das Dunkel unsrer Zukunft helle,
Dann wird uns des Entbehrens Schmerz belohnt.
Mit diesem Glauben lass gefasst uns scheiden
Und muthig nimm mein letztes Abschiedswort.
Ach hier auf Erden müssen wir uns meiden -
Doch wiedersehen werden wir uns dort.
Charlotte von Ahlefeld
Mittwoch, 10. November 2010
Gedicht des Monats - November
Mondnacht
Es war, als hätt' der Himmel
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst.
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis' die Wälder,
So sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.
Joseph von Eichendorff
Freitag, 29. Oktober 2010
Schreibwettbewerb zu Winter und Weihnachten
Parallel zum "Rebellions-Wettbewerb" rufen wir nun einen kurzfristigeren und aktuelleren Schreibwettbewerb aus, und zwar zum Thema "Winter und Weihnachten". Egal, ob du eine Weihnachts-Revolution ins Leben rufen willst, dich auf der Skipiste verliebst oder der Weinachtsmann dein Großvater ist - deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Die besten Geschichten und Gedichte werden in einem Weihnachts-Sammelband veröffentlicht. Einsendeschluss ist der 3. Dezember, damit wir die Bücher drucken lassen können und ihr sie noch vor Weinachten kaufen könnt (die ersten drei Plätze bekommen das Buch umsonst und dazu noch einen kleinen Preis). Am 14. Dezember werden die Gewinner bekanntgegeben (also bitte deinen Namen und deine Klasse nicht vergessen draufzuschreiben) und am gleichen Tag, sowie an den beiden Folgetagen, in der Mittagspause die Bücher verkauft.
Samstag, 16. Oktober 2010
Gedicht des Monats - Oktober
Der Panther
Im Jardin des Plantes, Paris
Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.
Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.
Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille -
und hört im Herzen auf zu sein.
Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.
Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.
Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille -
und hört im Herzen auf zu sein.
Rainer Maria Rilke, 6.11.1902, Paris
Samstag, 25. September 2010
Schulfest am 24.09.10
Unser Schulfest gestern war echt super - vor allem, weil es so abwechslungsreich war. Die Idee mit den Fotos ( -> Grüner Punkt) war richtig cool, wir sind gespannt, wie sie geworden sind. Neben dem vielen leckeren Essen gab es wirklich kreative und originelle Stände. Schade ist, dass man nicht so viel sieht, wenn man selbst einen Stand betreut. Aber zumindest der Bandcontest war ja auch im Haus nicht zu überhören :-) Wer bis zum Abend geblieben ist, konnte noch die großartige Feuershow sehen, die den krönenden Abschluss bildete.
Donnerstag, 23. September 2010
Herzlich Willkommen beim Letersi-Verlag!
Unser Verlag besteht seit ca. zwei Wochen und jetzt wollen wir unseren ersten Schreibwettbewerb ausrufen. Das Thema lautet : "Rebellion!"
Wenn du Lust am Schreiben hast und auf unsere Schule gehst, dann schick uns einfach deinen Text (egal ob Gedicht, Kurzgeschichte, Anekdote, Kommentar oder was dir sonst noch so einfällt) und vielleicht gehörst du ja zu den Gewinnern! Die besten Texte werden in einem Sammelband veröffentlicht, den du als Gewinner natürlich umsonst erhältst oder in der Schule zu bestimmten Terminen kaufen kannst.
Natürlich kannst du auch jederzeit unabhängig von den Wettbewerben deine Texte einreichen (wenn sie lang genug sind, werden sie vielleicht sogar als Einzelband gedruckt).
Also, lass deiner Kreativität freien Lauf - dir sind keine Grenzen gesetzt!
Übrigens: Auf unserem Schulfest morgen haben wir auch einen Stand - lass dich überraschen!
Wenn du Lust am Schreiben hast und auf unsere Schule gehst, dann schick uns einfach deinen Text (egal ob Gedicht, Kurzgeschichte, Anekdote, Kommentar oder was dir sonst noch so einfällt) und vielleicht gehörst du ja zu den Gewinnern! Die besten Texte werden in einem Sammelband veröffentlicht, den du als Gewinner natürlich umsonst erhältst oder in der Schule zu bestimmten Terminen kaufen kannst.
Natürlich kannst du auch jederzeit unabhängig von den Wettbewerben deine Texte einreichen (wenn sie lang genug sind, werden sie vielleicht sogar als Einzelband gedruckt).
Also, lass deiner Kreativität freien Lauf - dir sind keine Grenzen gesetzt!
Übrigens: Auf unserem Schulfest morgen haben wir auch einen Stand - lass dich überraschen!
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